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Seelsorgegespräch für und mit unseren Mitarbeiter*innen

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Mitte Januar organisierten wir eine vertraute Gesprächsrunde für unsere Mitarbeiter*innen mit Pfarrer Pasenow aus Hofbieber. Genau der richtige Zeitpunkt, um nach der schwierigen Zeit Anfang des Jahres die gesammelten Erfahrungen miteinander auszutauschen und Revue passieren zu lassen.
Große Stressprüfung

Mit Beginn der Covid 19 Pandemie musste sich vor allem die Gesundheits- und Pflegebranche großen Herausforderungen entgegenstellen. Auch wir - das nurona Pflegezentrum am Golfplatz - stehen stets mit vielen Risikopatienten im direkten Kontakt und bekommen hautnah alle Seiten des Viruses mit. Die blanken Zahlen kennen wir alle aus den Medien, aber die einzelnen Schicksale und Menschen hinter den Statistiken geraten leider oft in Vergessenheit. Darunter zählt beispielsweise auch unser gesamte Pflegekräfteteam von nurona, welches trotz der erschwerten Bedingungen tagtäglich an vorderster Front steht, um die Versorgung aller Bewohner*innen weiterhin zu gewährleisten. Natürlich gingen diese Erfahrungen nicht spurlos an ihnen vorbei. Weil uns die psychische Verfassung der Mitarbeiter*innen wichtig ist, sind wir auf Pfarrer Pasenow zugegangen, einen erfahrenen Seelsorger. Er hat während des letzten Jahres bereits viele Bewohner*innen unseres Pflegezentrums begleitet und war schnell bereit bei einer gemeinsamen Gesprächsrunde teilzunehmen.

Seelsorge aus Leidenschaft

Pfarrer Pasenow, der bereits seit 2012 für die Gemeinde in Hofbieber tätig ist, hat sehr früh den Schwerpunkt seiner Arbeit in der Seelsorge und der zwischenmenschlichen Kommunikation gelegt. Der Grundstein dafür wurde bereits in seiner Schulzeit gelegt. Er absolvierte ein Solzialpraktikum in einem Kloster, das die seelsorgerischen Beratung in den Mittelpunkt der Gemeindearbeit stellte. Dieses Praktikum hat ihn dazu bestärkt, den Berufsweg des Pfarrers einzuschlagen. Und bis heute ist sein Beruf auch gleichzeitig seine Berufung. „Ich liebe den menschlichen Kontakt zu meinen Gemeindemitgliedern, den unterschiedlichsten Geschichten und Schicksalen zu lauschen. Dadurch nehme ich auch für mich persönlich viel mit.“ Seine Arbeitsweise kommt ihm besonders in den heutigen Zeiten zugute, da die Nachfrage an Seelsorge- und Trauerarbeit stark zugenommen hat. „Da ich bereits viele Bewohner*innen begleitete, Krankensalbungen gab und  lange Unterhaltungen führte, möchte ich mich nun auch der Seite der Pflegekräfte widmen und Ihnen meine Hilfe anbieten.“

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"Ein Kampf, der scheinbar nicht zu gewinnen ist."

Viele unterschätzen den psychischen Druck, der auf den Pflegekräften lastet. Bei Ihnen stauten sich viele Ängste, Sorgen und auch Trauer auf. Schließlich begleiteten sie jeden Tag Senioren, mit denen sie individuelle Beziehungen aufbauten. „Sie fühlten sich in einem Kampf, den sie nicht gewinnen können“, berichtet Pfarrer Pasenow aus dem Gespräch Mitte Januar. Jeden Tag geben die Mitarbeiter*innen ihr Bestes, unseren Bewohner*innen einen normalen Alltag zu ermöglichen und mussten dennoch Rückschläge einstecken. Mitten im Gespräch stellte sich aber ein wichtiger Punkt heraus: Der Zusammenhalt im Team war stärker denn je. Das Kollegium ist noch mehr zusammen gewachsen. Sie können sich aufeinander verlassen und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen. „Ziel meiner Arbeit ist es, aus jeder Situation auch die positiven Seiten zu erkennen“, so Pfarrer Pasenow. Die Gesprächsteilnehmer*innen bestätigten, dass auch während der letzten Monate viele schöne Momente aufkamen. Situationen mit den Bewohnern*innen, aus denen das Personal Kraft für die Zukunft schöpfen kann.

 

Die gesammelten Erfahrungen konnte Pfarrer Pasenow auch in seinen Gottesdiensten einbringen und erzählte dort von den bemerkenswerten Leistungen. Ungeachtet der Herausforderungen, erfüllten sie Ihre Arbeit mit größtem Engagement und Sorgfalt. Damit ein gutes Beispiel, auch in dunklen Zeiten das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das kam in seiner Gemeinde gut an, unter denen viele Angehörige der nurona Mitarbeiter*innen sind. „Die Menschen waren dankbar, dass wir uns auch dieser Seite der Pandemie widmeten und den Menschen die verdiente Wertschätzung darboten“, erläuterte Pasenow. Und auch unser Team hatte nur positives Feedback. Es war eine schöne Erfahrung die Erlebnisse und Gedanken in einem offenen Gespräch teilen zu können und auf Verständnis zu stoßen.

Benötigen Sie ein offenes Ohr?

Wenn bei Ihnen der Bedarf besteht innerhalb einer vertrauten Runde über Erfahrungen und Erlebnisse im Pflegezentrum zu sprechen, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir vereinbaren gerne weitere Gesprächsrundentermine mit Pfarrer Paswnow. 

Ihre Ansprechpartnerin

Kristin Heger

Einrichtungsleitung


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Adresse

nurona Pflegezentrum am Golfplatz

Am Golfplatz 14

36145 Hofbieber

Kommunikation

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eMail  hofbieber-pz@nurona.de

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