Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterqualifizierung sind heute mehr denn je eines der wichtigsten Instrumente für Einrichtungen im Gesundheitswesen. Dabei werden sowohl Talente in den eigenen Reihen identifiziert und gefördert, als auch der Bestand an qualifizierten Fachkräften sichergestellt. Im nurona Pflegezentrum Hofbieber nutzen aktuell fünf Mitarbeiterinnen der stationären sowie der ambulanten Pflege, die von der Einrichtung geförderten Angebote zur Weiterqualifizierung.

Weiterbildung nurona Pflegezentrum Hofbieber

 

Die Weiterbildungen zur verantwortlichen Pflegefachkraft in Team-, Wohnbereichs- und Stationsleitung, wie auch zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in Sozial-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen umfassen primär die Vorbereitung auf die Übernahme von Managementaufgaben. Die Vielfalt der Weiterbildungsangebote der ausbildenden Institutionen schließt ebenso die Spezialisierung in ausgewählte Bereiche der Altenpflege ein, zum Beispiel als Fachkraft für gerontopsychiatrische Pflege oder als Fachexpertin für Gerontopsychiatrie.

 

Die Umsetzung der Weiterbildungen erfolgt unter anderem im Rahmen von Online-Lehrgängen. Diese digitale Form der Schulung möchten wir unterstützen, denn der Wandel hin zu einer digital vernetzten Gesellschaft, ist in Deutschland bereits mitten in der Entwicklung. „So ermöglichen wir unseren Mitarbeitern, dass sie die neu erlernten pflegewissenschaftlichen Kompetenzen im Pflege- und Betreuungsalltag umsetzen können“, so Pflegedienstleitung Sabine Klaus. „Die Sicherstellung von aktuellem Fachwissen, auch neben den Weiterbildungen, liegt uns sehr am Herzen.“

 

Weiterbildung nurona Pflegezentrum Hofbieber2

 

Bei der Auswahl der Fortbildungen werden stets, die sich aus Entwicklungen am Markt ergebenden Anforderungen, berücksichtigt. Dazu gehört aktuell im Hinblick auf die alternde Gesellschaft vor allem der steigende Bedarf an gerontopsychiatrischem Fachwissen in der Pflege und Betreuung. Bei der Gerontopsychiatrie handelt es sich um ein Fachgebiet der Psychiatrie, das speziell bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr Anwendung findet, zum Beispiel bei dementiellen Erkrankungen.

 

„Ich denke, dass die Betreuung im Versorgungsalltag noch besser an die individuellen Bedürfnisse und die psychischen Erkrankungen der Bewohner angepasst werden kann“, so Leona Keller, Mitarbeiterin in der sozialen Betreuung und Teilnehmerin des Online-Lehrgangs zur Fachexpertin für Gerontopsychiatrie. „Durch die neu gewonnenen Kenntnisse kann ich ein noch besseres Verständnis für gewisse Verhaltensweisen der Bewohner erlangen und noch bedürfnis- und bedarfsgerechter auf sie eingehen.“

 

Der Aufbau der Weiterbildungen ermöglicht einen guten und direkten Praxistransfer der erlernten Inhalte und liefert von Anfang an neue Ideen für die tägliche Arbeit im Pflegezentrum. „Einen wichtigen Ansatzpunkt sehe ich in einer guten Teamführung, um ein angenehmes Arbeitsklima in einem ausgeglichenen und motivierten Team zu schaffen“, erzählt Diana Höche, Teilnehmerin der Fortbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft/Team-/Wohnbereichs-/Stationsleitung. „Die Weiterbildung ist für mich eine Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle, damit mein Team – in dem jeder ein kleines Rädchen darstellt – zu einem großen Rad zusammenwächst. Dadurch kann eine qualitative und fürsorgliche Pflege für unsere Bewohner gewährleistet werden.“

 

Einrichtungsleitung Kristin Heger freut sich über das große Interesse der Mitarbeiter an dem Thema Weiterbildungen und die gute Kooperation mit den ausbildenden Institutionen: „Ich bin sehr stolz, dass meine Mitarbeiter durch ihr persönliches Engagement die Entwicklung unseres Unternehmens aktiv mitgestalten, unseren Teamgeist stärken und eine bestmögliche Versorgung unserer Bewohner sowie Klienten sicherstellen.“